Landwirtschaft – Was gehört dazu?

Landwirtschaft

Die geplante Produktion tierischer und pflanzlicher Erzeugnisse auf einer Fläche, die zu diesem Zweck bewirtschaftet wird, wird allgemein als Landwirtschaft bezeichnet. Die Produktion von Nahrungsmitteln ist der vorrangige Zweck der Landwirtschaft. Hierfür werden Tiere gezüchtet und Pflanzen angebaut. Rohstoffe, welche für die Produktion von Kleidung benötigt werden sind heutzutage in der Landwirtschaft eher zweitrangig.

Bevor Kunstfasern erfunden und Bekleidung und ähnliches daraus produziert wurden, stellte der Mensch all diese Produkte aus tierischen und pflanzlichen Rohstoffen her. Dazu gehörten unter anderem aus dem tierischen Bereich Wolle, Pelz und Leder, sowie aus dem pflanzlichen Bereich die Fasern von Hanf, Leinen und Baumwolle. Inzwischen gibt es noch einen dritten und vierten Punkt, zu dem die Landwirtschaft ihren Teil beiträgt. Die Landwirtschaft versorgt inzwischen die Industrie mit nachwachsenden Rohstoffen, welche zur Herstellung von bestimmten Produkten benötigt werden und zum anderen bekommt die Energiegewinnung in der Landwirtschaft eine immer größere Bedeutung.

In der heutigen Zeit ist die Landwirtschaft als Teil eines komplexen Systems anzusehen, zu dem noch andere Sektoren gehören. Deswegen wird die Landwirtschaft inzwischen auch gerne als Teilwirtschaftszweig bezeichnet. Der Betreiber einer Landwirtschaft wird umgangssprachlich als Landwirt bezeichnet. Dies stellt heute eigentlich einen Ausbildungsbereich dar, welcher als Agrarwissenschaft bezeichnet wird. Die Agrarwissenschaft lehrt das Leiten von Betrieben in der Landwirtschaft sowie andere Bereiche aus der Wirtschaft, welche in diesem Zusammenhang benötigt werden.

Bild: M. Großmann / pixelio.de